Spielbuch-Lektorat: Ein besonderer interaktiver Roman

Hinweis: Dieser Post ist eine Buchvorstellung eines meiner Projekte und enthält somit #unbezahlte Werbung

Heute möchte ich einen Roman vorstellen, der vieles anders macht und dabei ein besonderes Leseerlebnis erzeugt:

Cover des Romans "Hinterlassen, was bleibt" von Claudia Haußmann
© Claudia Haußmann

„Hinterlassen, was bleibt“ von Claudia Haußmann führt in das japanische Konzept des Ikigai ein, ohne ein Sachbuch zu sein. Es ist ein Selbstreflexionsbuch und doch zugleich eine Geschichte. Eine, die man durch Entscheidungen mitbeeinflusst. Es ist aber auch nicht „nur“ ein CYOA (Choose Your Own Adventure), denn es gibt immer wieder Stellen, an denen man selbst den Journalteil des Buchs ausfüllt. Und sogar versteckte Rätsel, die zu weiteren Handlungsteilen führen.

Nicht immer dreht ein Lektorat sich um Sprache und Stil. In diesem Fall habe ich die Autorin mit einem reinen Dramaturgie- und Spielbuch-Lektorat dabei unterstützt, die richtige Balance aus all den verschiedenen Elementen zu finden. Mit Freude habe ich die Entscheidungswege im Blick behalten und geholfen, die Struktur übersichtlich zu gestalten. Und natürlich haben wir uns auch viel mit Plot und Figuren befasst. Es hat Spaß gemacht, mich gedanklich ins Café am Anfang der Straße zu (ver-)setzen.

Buchprojekte mit interaktiven Elementen begeistern mich immer wieder – nicht zuletzt, weil sie so viele Möglichkeiten bieten, abseits der üblichen Pfade zu erzählen. Und natürlich auch wegen der Verwandtschaft zu Gesellschaftsspielen (über Anfragen zu CYOA-Projekten – und Brettspielen – freue ich mich daher immer).

Backcover des Buches "Hinterlassen, was bleibt" von Claudia Haußmann
© Claudia Haußmann

Mehr Infos zum Buch gibt es auf der Buchseite der Autorin: https://agiles-selbstmanagement.de/hinterlassen-was-bleibt/.

Märchenhaftes aus dem Lektorat: Der Junge, der seinen Namen verloren hatte

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Cover Kinderbuch "Der Junge, der seinen Namen verloren hatte"
© Cover: Martina Kanold

Ein Junge, der sich nicht mehr an seinen Namen erinnert, und eine Prinzessin, die an einem Knalltürentag in ein unerwartetes Abenteuer davonschwebt. Martina Kanolds Geschichte machte mich schon neugierig, bevor ich das gesamte Manuskript kannte, und ich freue mich sehr, dass ich dieses phantastische Kinderbuch mit meinem Lektorat begleiten durfte.

In märchenhaften, eindringlichen Bildern erzählt die Autorin von der Macht schöner Erinnerungen und dem Mut, sich seinen Ängsten zu stellen. Die atmosphärischen, liebevollen Illustrationen dazu hat sie selbst angefertigt.

Märchen (und märchenhafte Fantasy) haben mich schon immer fasziniert, darum freue ich mich immer, wenn ich solche Geschichten auf dem Schreibtisch habe (und über Anfragen dazu). Erst recht, wenn sie wie hier kindgerecht von den großen Themen des Lebens erzählen.

„Der Junge, der seinen Namen verloren hatte“ ist für Kinder ab 8 Jahren. Mehr Infos dazu gibt es auf der Homepage der Autorin: https://martinakanold.com/der-junge-der-seinen-namen-verloren-hatte/.

CYOA-Lektorat: Die Zeit-Zwirbler bei den Dinosauriern

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Erneut durfte ich ein CYOA-Abenteuer (Choose Your Own Adventure) lektorieren: „Zeit-Zwirbler“ (bzw. in der englischen Version „Time Twirlers“) entführt die jungen Lesenden via Zeitreise zu den Dinosauriern. Das Besondere daran: Die Geschichte erscheint nicht als gedrucktes Spielbuch, sondern als interaktive Story-Spiel-App, die neben Entscheidungen weitere spielbezogene Elemente hat. Zum Beispiel muss man mit seiner Magie gut haushalten. Solche Projekte an der Schnittstelle zwischen Buch und Spiel finde ich besonders spannend (und freue mich daher immer über Anfragen dazu).

Erik Schultheiss erzählt die Geschichte aus gleich zwei Perspektiven, sodass man entscheiden kann, welche Version man spielt: Entweder man folgt Maras Erleben oder dem ihres Bruders Luca, der sich nach ihrem Verschwinden auf die Suche nach ihr macht – oder gleich beides nacheinander.

© Erik Schultheiss

Eigentlich ist es ein ganz normaler Schultag. Bis du unfreiwillig mitten ins Abenteuer stolperst. Plötzlich findest du dich in einer fremden Zeit wieder: bei den Dinosauriern! Wie um alles in der Welt kommst du wieder nach Hause?

© Erik Schultheiss

„Zeit-Zwirbler“ ist als App für Android und iOS verfügbar. Mehr Infos dazu gibt es auf der Homepage des Autors: https://erikschultheiss.com/.

Der Zauber der Waldelfen im Vorlesebuch-Lektorat

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Cover Vorlesebuch "Der Zauber der Waldelfen"
© Cover: Wiesengrund Verlag / Dorothee Eva Herrmann

Die Tulpen recken schon die Hälse und überall leuchtet das Sonnengelb der Narzissen – der Frühling ist da. Genau dann hat Alvar, der Frühlingself, alle Hände voll zu tun. Mit seinen drei Freunden, den anderen Waldelfen, lebt er versteckt in einer Baumhöhle. Sie alle kümmern sich um die Jahreszeiten – und auch bei Sommerregen, Herbstwindwirbeln und Winterfunkeln gibt es viel zu erleben …

Anja Schenk hat eine zauberhafte Jahreszeitengeschichte voller Naturmagie geschrieben, die durch die gelungenen Illustrationen von Dorothee Eva Herrmann noch lebendiger wird. Ein tolles Vorlesebuch ab fünf Jahren, das ich sehr gerne mit meinem Lektorat begleitet habe. Mehr Infos gibt es hier beim Wiesengrund Verlag: https://shop.wiesengrund-verlag.de/p/der-zauber-der-waldelfen.

Comiclektorat: 22 ComiQ Band 1

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© Cover: Carsten und Torsten Odenthal

Ich freue mich sehr, dass ich nach dem Kinderbuch „Ich bin viel mehr als 22Q“ auch den Comicband zum Thema 22Q mit meinem Lektorat in Text und Bild begleiten durfte. Auch diesmal haben sich die beiden Autorinnen Anna Beermann und Antje Menkens mit viel Feingefühl in die junge, diesmal jugendliche, Zielgruppe hineinversetzt. Unterstützt wurden sie von betroffenen Jugendlichen, deren Erfahrungen mit eingeflossen sind. Die Illustratoren Carsten und Torsten Odenthal erwecken die Geschichte mit ihren gelungenen Comicbildern zum Leben.

Der erste Band von „22 ComiQ“ erzählt von Bela, der überraschend erfährt, dass er die Genveränderung 22Q hat. Wird jetzt alles anders? Ist er womöglich sogar behindert? Auf der neuen Schule fühlt er sich fehl am Platz. Doch dann erzählt sein Mitschüler Jonte von einem besonderen Feriencamp. Und ganz allmählich beginnt Bela sich zu fragen, ob er nicht doch dazugehört.

Herausgeber ist erneut der Verein Wir sind 22Q e.V. Mehr Infos zum Comic gibt es hier: https://22comiq.de/.

Bilderbuch-Lektorat: Lou will nicht fühlen

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Lou will nicht fühlen. Aber so einfach ist das natürlich nicht. Wohin nur mit all den Gefühlen in Kopf und Bauch? Und sind Gefühle vielleicht doch etwas Gutes? Autor und Slam-Poet Yannick Steinkellner beantwortet diese Fragen in poetischen Bildern: Der Goldfisch weiß genau, wie wertvoll Erinnerungen sind, und die Parklaterne erzählt, wie wichtig helles Leuchten sein kann … Die atmosphärischen Bilder dazu stammen von der Illustratorin Mirjam Lingitz.

© Brimborium Verlag / Mirjam Lingitz

Ich freue mich, dass ich dieses Bilderbuchprojekt mit meinem Lektorat in Text und Bild begleiten durfte. „Lou will nicht fühlen“ ist für Kinder ab 5 Jahren geeignet. Mehr Infos? Gibt es hier beim Brimborium Verlag.

Vorlesebuch-Lektorat: Mollys Stück vom wilden Glück

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Heute möchte ich eines meiner letzten Lektoratsprojekte vorstellen, das ich von einer frühen Fassung an im Entwicklungslektorat in Text und Bild begleiten durfte: „Mollys Stück vom wilden Glück“, ein Vorlesebuch über Naturgärten mit Mitmachelementen.

© Michaela Vogl

Die besonderen Illustrationen hat die Autorin Michaela Vogl selbst mithilfe von handgefilzten Figuren und Dioramen erstellt.

Das Buch erzählt von der Maus Molly, die sich Vögel in ihrem Garten wünscht. Im Laufe des Lektorats hat die Autorin den Plot mit meiner Unterstützung zu einer Freundschaftsgeschichte mit Detektivelementen ausgearbeitet. Wer schreibt Molly nur die geheimnisvollen Postkarten mit Anleitungen für einen Naturgarten? Zu dumm, dass sie ausgerechnet jetzt Streit mit ihrer besten Freundin Henriette hat …

© Michaela Vogl

Außerdem gibt es viele Tipps für einen eigenen Naturgarten, Bastelanleitungen (z.B. für ein Ohrenkriecherhäuschen) und ein Rezept für Mollys wirklich leckeren Apfelkuchen! 🙂 Ein tolles Buch für kleine Gartenfans und Naturliebhaberinnen ab 6 Jahren, das ich sehr gerne begleitet habe.  

Bilderbuch-Lektorat: Mit Mathilda & Mo auf Reisen

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La Dolce Vita & Savoir-vivre: Italien und Frankreich gehören zu meinen liebsten Urlaubsländern. Darum freue ich mich umso mehr, dass ich Mo, das Einhorn, und Mathilda, das Wohnmobil, nun schon zum zweiten Mal gedanklich auf ihren Reisen begleiten durfte: nämlich beim Lektorat der Bilderbuch-Reihe von Moritz Schröder. Mo und Mathilda sind beste Freunde und reisen gern und viel zusammen. Die tollen Bilder dazu stammen vom Illustrator Andi Triyanta.

© Cover: Andi Triyanta

In Band 1 geht es quer durch Frankreich und natürlich auch nach Paris, wo Mo und Mathilda den Eiffelturm und Notre Dame bewundern. Sie fahren aber auch an leuchtenden Lavendelfeldern vorbei, sehen die Burgstadt Carcassonne und finden neue Freunde. Und natürlich dürfen auch ein Besuch am Strand und leckeres pain au chocolat nicht fehlen! Mmmhh …

© Cover: Andi Triyanta

Dieses Jahr fahren Mo und Mathilda mit ihrer Freundin Paola nach Italien, genauer gesagt nach Neapel. Unterwegs entdecken sie jede Menge italienische Sehenswürdigkeiten, Landschaften und Städte. Da gibt es einen unterirdischen See, eine von Vulkanasche verschüttete Stadt (Pompeji), den schiefen Turm und natürlich die beste Pizza der Welt!

Vorlesebuch-Lektorat: Mit Löwenmut ins Abenteuer

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© Penguin Junior

Druckfrisch hat mich das Belegexemplar eines meiner letzten Lektoratsprojekte erreicht: ein wunderbares Vorlesebuch, das ich gerne hier vorstellen möchte. Mit viel Humor und Leichtigkeit erzählt Katharina E. Volk von dem kleinen Löwen Taio, der sich nichts mehr wünscht, als auch einmal weit zu verreisen. So wie Sibelius Storch, der im Frühling zu seinem Flug nach Europa aufbricht. Aber Löwen können nicht fliegen. Oder vielleicht doch?

Die zauberhaften Illustrationen von Anne Grobe erwecken Taio und seine Freunde zum Leben. Mit Löwenmut geht es in den Minuten-Geschichten ins Abenteuer und rund um die Welt. Klare Leseempfehlung!

Das Buch eignet sich für Kinder ab 4 Jahren. Weitere Infos gibt es hier beim Verlag.

Ich bin viel mehr als 22Q

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© Cover: Sabine Marie Körfgen

Behutsam und zugleich locker-leicht erzählen Anna Beermann und Antje Menkens von fünf (fiktiven) Kindern, die die Genveränderung 22Q haben. Ich freue mich, dass ich dieses besondere Projekt mit meinem Lektorat begleiten durfte.

„Ich bin viel mehr als 22Q“ richtet sich an betroffene Kinder (sowie deren Umfeld) und zeigt durch kindgerechte Reime und Bilder nicht nur, was 22Q ist und wie unterschiedlich es sich auswirken kann, sondern vor allem auch, dass 22Q nicht definiert, wer man ist. Das Buch macht Mut und zeigt: „Du kannst mit 22Q leben und bist damit nicht allein. Du bist mehr als dein Syndrom.“

Die wunderbaren Bilder stammen von der Illustratorin Sabine Marie Körfgen, herausgegeben wurde das Buch vom Verein Wir sind 22Q e. V.

Update: Zwischenzeitlich gibt es auch einen Comic für Jugendliche: 22 ComiQ Band 1.