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Info: Facebook-Lektoren-Seite eingestellt

Aufgrund der aktuellen unsicheren Rechtslage hinsichtlich der Mithaftung für Datenschutzverstöße durch Facebook habe ich meine Facebook-Seite als Lektorin vorerst eingestellt. Dafür wird es Neues zu meinen Projekten, Interessantes aus der Welt der Bücher und Verlage und alles rund ums Schreiben und Lektorieren wieder etwas öfter hier im Blogbereich geben. Sobald die rechtlichen Rahmenbedingungen wieder klarer sind, wird es auch wieder eine Facebook-Lektoren-Seite von mir geben. Bis dahin danke ich für Ihr Verständnis.

Kontaktieren können Sie mich weiterhin über die gewohnten Kontaktdaten. Ich freue mich über Ihre Nachrichten und Anfragen!

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Literatur zum Spielen

Vor noch nicht ganz 130 Jahren, im November 1887, erschien das erste Abenteuer um Sherlock Holmes. Sir Arthur Conan Doyle, der Schöpfer einer der bekanntesten Figuren der Literaturgeschichte, erhielt für sein Manuskript zu „A Study in Scarlet“ einige Absagen, bevor er schließlich einen Verlag fand. Und selbst der machte ihm zunächst nicht viele Hoffnungen auf Erfolg. Also: nicht entmutigen lassen, wenn die Verlagssuche sich ziehen sollte.

Inzwischen ist Sherlock Holmes längst auch auf der großen und kleinen Leinwand erlebbar. Und Serien wie „Elementary“ lassen den berühmten Detektiv auch im 21. Jahrhundert kongenial knifflige Fälle lösen. Aber warum Literatur nicht mal ganz anders erleben?

Analog und ohne Seiten.

 

Foto: privat

Schließlich ist der Mensch nur da ganz Mensch, wo er …
… genau, spielt.

Als Schiller von den

Brettern, die die Welt bedeuten

sprach, hatte er sicher keine Brettspiele im Sinn, sondern die Bühnenbretter. Und doch ist es nicht nur das Theater, das die Welt im Kleinen abbildet. Manche Brettspiele gehen aber noch darüber hinaus. Sie bilden ebenjene Bretter ab, die Schiller tatsächlich meinte, erwecken altbekannte Charaktere zum Leben oder verknüpfen Mythen zu taktischen Möglichkeiten.

Literaturspiele haben ihr ganz eigenes Spielgefühl, da sie immer auch das Flair des literarischen Vorbilds transportieren und spielerisch erlebbar machen.

Also: Warum nicht mal Literatur spielen statt sie nur zu lesen?

 

Hier sind einige Tipps und Beispiele:

Kartensammelspiel „Holmes“: Von einem unsterblichen Detektiv in einem Nicht-Deduktionsspiel
Kennerspiel „Shakespeare“: Warum die ganze Welt Bühne ist – nicht nur bei Shakespeare
Duellspiel „Kampf um den Olymp“: Wie antike Mythen spielbar werden
Optimierungsspiel “Das Fundament der Ewigkeit”: Das Finale der Follett-Trilogie im Spiel
Thrillerspiel “Safehouse”: Atemloses Brettspiel um die Thriller von Sebastian Fitzek
Krimispiel “Watson & Holmes”: Von einem unsterblichen Detektiv in einem Deduktionsspiel